Justizpalast & Oberlandesgericht München

Der neobarocke Münchner Justizpalast sowie das heutige Oberlandesgericht im neogotischen Stil wurden im 2. Weltkrieg schwer beschädigt. Da beim Wiederaufbau der denkmalgeschützten Gebäude keine grundlegenden Renovierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, konzentrierte sich der erste Bauabschnitt dieses Bauvorhabens vornehmlich auf umfassende Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen, die nahezu alle Bereiche der beiden Bauwerke von Friedrich von Thiersch betreffen.

Als Kontrast zur historischen Außenfassade wird der Innenraum mit zeitgemäßen Elementen gestaltet. So wird die Wiederherstellung der historischen Fenster durch den Einbau von Glas-Stahl-Innenwänden ergänzt.

Sanierung

Leistungszeitraum
2008-2015

Bauherr
Staatliches Bauamt München 1

Bruttogrundfläche
68.910 m²

Leistungsphasen
3, 5-8

Mitarbeiter
Christoph Nagel-Hirschauer (Projektpartner)
Christian Pinne
Jucunda Pritscher
Jochen Trede
Gebhard Weißenhorn (Ausschreibung/Vergabe)
Christian Auernheimer (Bauleitung)
Werner Unger-Ullmann (Bauleitung)

Fachplaner
Ingenieurbüro Baumgartner GmbH (Tragwerksplanung)
PMI GmbH (Bauphsik)

Foto
© FOTO Krumnow (Straßenansichten Justizpalast/Oberlandesgericht)
© Stefan Müller-Naumann

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