Museumsdepot München

Im städtischen Gewerbegebiet »Am Freimanner Hölzl« sollte eines der größten Museumsdepots Europas realisiert werden. Als Reaktion auf die heterogene Umgebung wird das Gebäude als Solitär errichtet: Der nahezu quadratische Baukörper mit Innenhof grenzt sich, mit seiner Außenfassade aus silbergrauem, rautenförmig geschupptem, verzinntem Kupferblech, ganz bewusst von der Umgebung ab. 2,5 Millionen sensible Exponate sind in diesem klimastabilen Baukörper untergebracht.
Der Stahlbeton-Massivbau mit hoch gedämmter Gebäudehülle unterschreitet die Anforderungen an den Jahresprimärenergieverbrauch um 81%. Die Raumtemperierung erfolgt über die Betonkernaktivierung der Decken.

Aufgenommen in die Liste »Beispielhafte Bauten. Energieeffizientes Bauen in Bayern« der Bayerischen Architektenkammer (2014)

Neubau

Leistungszeitraum
2008-2011

Bauherrr
Landeshauptstadt München Kulturreferat
Baureferat – Hochbau Abt. 1

Bruttogrundfläche
12.817 m²

Leistungsphasen
1-9

Mitarbeiter
Hans Jürgen Schmidt-Schicketanz (Projektpartner)
Achim Grünig (Projektleiter)
Gabi Selgrath
Gebhard Weißenhorn (Ausschreibung/Vergabe)
Rainer Linhardt (Bauleitung)
Peter Wittmann (Bauleitung)

Fachplaner
Meixner + Partner Projektentwicklung Projektsteuerung GmbH (Projektsteuerung)
IGG Ingenieurgemeinschaft Grundbau GmbH (Spezialtiefbau)
wh-p GmbH Beratende Ingenieure (Tragwerksplanung)
Zickler und Jakob Planungen (HLS)
Ingenieurbüro Höß (Elektroplanung Aufzug)
Müller BBM GmbH (Thermische Bauphysik)
Kersken + Kirchner GmbH Sachverständige für baulichen Brandschutz (Brandschutzplanung)
Großberger Beyhl Partner Landschaftsarchitekten mbB (Freianlagenplanung)

Foto
© Stefan Müller-Naumann

→ Projektdokumentation Landeshauptstadt München

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